Herzlich Willkommen im Waldorfkindergarten Hollerbusch

Hervorgehoben

Wir sind ein 3-gruppiger Kindergarten mit bis zu 60 Kindergartenplätzen (davon bis zu 5 Kinder mit besonderem Förderbedarf), der sich an den Grundsätzen der Pädagogik Rudolf Steiners orientiert.

Sie sind herzlich eingeladen, sich auf unserer Web-Site über alle Sie interessierenden Fragen rund um unseren Kindergarten zu informieren. Und für Dinge, die wir hier nicht beantworten können, stehen wir Ihnen gerne während unserer Bürozeiten Rede und Antwort. Dazu eine kleine Bitte – Sagen Sie uns Ihre Meinung, nur so können wir unser Angebot verbessern – Danke! kontakt@waldorfkigamg.de

Himmelfahrt und Pfingsten im Waldorfkindergarten

Liebe Eltern!

Anhand einiger Symbolerklärungen und Zitaten aus den Büchern zur Jahreszeit möchten wir Ihnen die Gestaltung dieser Jahresfeste erklären

Betrachten wir die Jahreszeit in welcher Himmelfahrt und Pfingsten gefeiert werden so wird uns sehr schnell deutlich, dass Himmelfahrt, Pfingsten und das Johannifest in der warmen Jahreshälfte liegen, in der Zeit in der die Erde ausatmet.

Die Feste, wie das Michaelifest, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, hl. drei Könige und Ostern liegen in der kalten Jahreszeit, in der Zeit in der die Erde einatmet.

Für die Feste der kalten Jahreszeit sind uns viele Rituale und Brauchtümer bekannt, die Feste der warmen Jahreszeit müssen neu von uns verstanden und gelebt werden.

Hilfreich sind uns beim Verständnis der Feste viele Symbole.

Ostern, das erste Fest nach dem Frühlingsvollmond ist ein flexibles Fest, nicht an ein bestimmtes Datum gebunden.

Das Fest Christi Himmelfahrt feiern wir 40 Tage später.

Zitat:……Vierzig Tage lang ist der Auferstandene unter den Jüngern gewesen, Nun aber, vierzig Tage danach, wird er ihrem Wahrnehmungsvermögen entzogen:…“Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehends, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg“ (Apostelgeschichte.1,9) die Bibel selbst lenkt unseren Blick auf ein Naturphänomen, auf die Wolken……

Das Symbol der Wolken:

Die Wolken umgeben die Erde. Die Feuchtigkeit löst sich auf, zieht in den Himmel und verfestigt sich dort wieder.

Ähnlich sehen wir die Himmelfahrt Christus. Christus ist in den Himmel aufgefahren, hat sich sinnbildlich mit dem Erdenkosmos verbunden, den physischen Leib aufgegeben um seelisch und geistig auf die Erde zurückzukehren.

In der Himmelfahrtzeit sind häufig viele Wolken am Himmel zu erleben. Es ist schön diese mit den Kindern zu betrachten.

Das Symbol der Löwenzahnblume

Die Himmelsfahrtzeit ist die Zeit der Löwenzahnblumen. Überall erleben wir das Ausströmen der Samen in die Erdatmosphäre.

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Zitat:….Aus der Knospe des Löwenzahn entfalten sich die Blütenblätter wie eine Sonne. Eine Löwenzahnwiese ist wie eine leuchtende Antwort der Erde auf das Sonnenlicht. Nach und nach ziehen die Blütenblätter sich wieder zusammen. Und endlich öffnet sich abermals die einstige Blüte, aus der ehemaligen Sonnenblütenscheibe wird ein Samenball, ein zarter Kosmos aus feinstem Samenhauch. Wie kleine Fallschirme fliegen diese Samen, vom Wind getrieben durch die Lüfte um sich dort, wohin, sie getrieben wurden, zur Erde zu senken….

Es ist ein besonderes Erlebnis in dieser Zeit mit den Kindern den Löwenzahn zu pusten.

Der Jahreszeitentisch

Auf dem Jahreszeitentisch steht noch immer der Osterbaum. Wurden hier Tag für Tag die Eier aufgehangen, so sind es nun 40 Eier.

Aus diesen Eiern schlüpfen zu Christi Himmelfahrt die Pfingstvögel. Für die Kinder ist dieses ein schönes Erlebnis. Der Jahrezeitenbogen spannt sich weiter.

Auf den Jahreszeitentisch liegen hellgrüne Tücher und vielleicht lauert auch schon das erste zartgelbe Sommertuch.

 

10 Tage später feiern wir Pfingsten.

Nachdem Christus in den Himmel aufgefahren ist lesen wir in der Apostelgeschichte 2,1ff……

Zitat:……“Fünfzig Tage nach dem Osterfest waren die Jünger versammelt. In dem Zusammenklang ihrer Gedanken, dem Zusammenströmen ihrer Empfindungen und in den gemeinsam gepflegten religiösen Übungen ereignete sich die Begegnung mit dem Heiligen Geist. Sie erlebten im brausenden Jubel ihrer Seelen, in erleuchteter Erkenntnis, der Christus ist mit jedem einzelnen von uns auf das tiefste verbunden. Er ist uns nicht entschwunden. Er ist da. Mit dieser begeisterten Erfahrung konnten sie verkündigend zu den Menschen gehen und in ihnen ähnliche Erlebnisse hervorrufen.

So ist Pfingsten zugleich auch das Fest der christlichen Gemeinschaft. Denn der vom Wesen Christi innerlich berührte Mensch wird immer den Menschenbruder suchen, um ihn daran teilnehmen zu lassen…….“

Auch zur Pfingstzeit erleben wir viele Symbole.

Die Bedeutung der Taube

Die Taube verbindet Himmel und Erde miteinander.

Sie löst sich von der irdischen Erde, um in den Himmel aufzufahren und dann wieder zurückzukehren.

Es ist also die Zeit der Vögel, die die Kinder im Kindergarten erleben.

 

Die Bedeutung der Farbe „weiss“

Auf dem Jahreszeitentisch entdecken wir geschmückte Zweige mit weissen Kreppbändern und auch ein weisses Tuch ist zu sehen.

Die Farbe weiss ist die Farbe des Geistes, der Erkenntnis, der Jünger die Christus in ihrer Mitte erleben durften.

 

Die Bedeutung der Kerzen

Auf dem Jahreszeitentisch entdecken wir 12 weisse Kerzen in deren Mitte eine einzelne Kerze leuchtet.

Die 12 Kerzen symbolisieren die Apostel, versammelt um Maria, entflammt und begeistert. Margaritenblumen schmücken den Gruppenraum. Auch hier erleben wir eine leuchtende Mitte, umringt von einzelnen weissen Blütenblättern. Gemeinsam bilden diese Blätter eine schöne Blüte.

Pfingsten ist ein Fest der Gemeinschaft. Wir erleben die Natur festlich gekleidet und auch der Himmel erglänzt in pfingstlichem Gewande.

Im Kindergarten feiern wir am 17.05.2013, vormittags unser Pfingstfest

Zitat:…..der christliche Jahreslauf mit seinen verschiedenen Entsprechungen im Leben der Natur scheint wie ein wunderbares Gebinde ineinander verschlungener Strömungen zu sein, die alle demselben Mittelpunkt zustreben: der Durchchristung der Erde mit dem Ziel, „dass auch sie einst Sonne werde“

 

Quellenangabe:

Die christlichen Jahresfeste und ihre Bräuche“ , Luise Schlesselmann

Feiern der Jahresfeste mit Kindern“, Brigitte Barz

Die Osterzeit im Kindergarten

So langsam zieht der Frühling ins Land.

Mit den Kindern bereiten wir uns auf das Osterfest vor, d.h. während der Fastenwochen
wird das Ostergras gesät, werden im Garten die Beete gepflegt, wird geputzt und aufgeräumt.
Noch ist der Gruppenraum karg gestaltet, noch gibt es keine bunten Blumen, keine Ostereier, keine Osterdekoration.
Wir leben in der Erwartung.
Kinder verstehen den geistigen Hintergrund des Osterfestes, den Tod und die Auferstehung noch nicht.
Aber sie erleben dieses in der Natur.
Im Herbst verlieren die Bäume ihre Blätter, schlafen im Winter und erwachen im Frühjahr.
Die Raupe „stirbt“ und verpuppt sich, wird dann als Schmetterling wiedergeboren.
So ist es sehr wichtig mit den Kindern zur Osterzeit die erwachende Natur zu erleben.
Entsprechende Ostersymbole unterstützen das Verständnis.

Die Ostereier : Jedes Ei verkörpert die Wiedergeburt. Neues Leben steckt im Ei. Das Ei
muß „sterben“, damit das Huhn schlüpfen kann. Ein ewiger Kreislauf entsteht. Huhn – Ei – Huhn – Ei.
Die Ostereier werden von den Menschen gefärbt. Die bunten Farben zeigen unsere Freude, unseren Jubel über den Neubeginn des Lebens.
Die Kinder dürfen die Eier suchen. Symbolisch gesehen suchen sie den Sinn des Lebens, die Auferstehung und Wiedergeburt.
So müssen auch wir Erwachsenen immer wieder unseren Lebensweg suchen.

Der Osterhase : Er bringt die Eier. Nein, er kann sie nicht selber legen, aber als Meister
Lampe, dem Frühlingsboten, huscht er über die Felder und versteckt die bunten Ostereier.

Mit den Kindergartenkindern werden wir im Kindergarten keine Eier suchen. Wir möchten dieses Erlebnis nicht verfrüht in die Fastenzeit hinein holen.

Wir bitten aber alle Eltern, am Ostersonntag für die Kinder Ostereier zu verstecken.
Jedes Kind sollte in seinem Ostergras ein rotes Hühnerei vorfinden. Die rote Farbe ist die
Farbe des Blutes, der Kraft, der Auferstehung.
Auch sollte für jedes Kind im Ostergras ein kleiner Hase sitzen.

Am Freitag, den 18.03.16 nehmen die Kinder die Ostergrasschalen mit nach Hause.
Liebe Eltern, bitte pflegen Sie mit ihren Kindern gemeinsam das Ostergras, damit der Osterhase gerne ein Ei hineinlegt.

Auch in diesem Jahr möchten wir mit allen Kindergartenkindern am 18.03.2016 ein kleines Frühlingsfest feiern.
Nachdem wir den Garten geputzt, gepflegt und vorbereitet haben, werden wir mit den Kindern Frühlingsblumen pflanzen und die anderen Blumen „wecken“.
Schön wäre es, wenn jedes Kind eine kleine Frühlingsblume für den Garten mitbringen könnte.

Der Winter

Um den 22. Dezember, wenn die Sonne in das Sternbild des Steinbocks eintritt, ist Wintersonnenwende. Damit beginnt nach dem Kalender der Winter. Die Sonne hat ihren tiefsten Punkt überschritten. Das Tageslicht nimmt allmählich wieder zu.
Die Erde hat alle lebendigen Kräfte in sich zurückgezogen. Sie wirkt abgeschlossen und fest. Der Boden ist hart gefroren und gibt unter den Tritten der Füsse nicht mehr nach. Wenn noch kein Schnee liegt, haben die Kinder Spaß an dem Lufteis auf den zugefrorenen Pfützen. Es kracht unter den Füßen, wenn man fest genug darauftritt, und wird gern um die Wette zerstampft.
Am Morgen, nach frostigen Nächten, überraschen uns Eisblumen an den Fenstern. Die Kinder haben Freude daran, mit ihrem warmen Atem Löcher hineinzuhauchen und zu beobachten, wie diese allmählich wieder zuwachsen.

Adventgärtlein

Im Advent bereiten wir uns mit unseren Kindern auf das Fest der Geburt des Christuskindes vor.
Mit der Feier des „Adventgärtleins“ beginnt unsere schöne Adventszeit im Kindergarten. Eine Zeit voller Ruhe und Aufregung, voller Dunkelheit und Licht und innerer Erwartung. Als Vorbereitung für den Erwachsenen bietet sich folgender Spruch an:
Weihnacht
Im Seelenaug sich spiegelt
Der Welten Hoffnungslicht
Dem Geist ergebne Weisheit
Im Menschenherzen spricht:
Des Vaters ew`ge Liebe
Den Sohn der Erde sendet
Der gnadenvoll dem Menschenpfade
Die Himmelshelle spendet.
R. Steiner
Am Freitag vor dem ersten Advent findet morgens kein Kindergarten statt. Nachmittags wird in unserem Kindergarten zur Einstimmung auf die Adventszeit das „Adventgärtlein“ gefeiert. Am Vorabend haben die Eltern Gelegenheit das Adventgärtlein zu erleben.
Im Kindergarten ist der Gruppenraum adventlich gestaltet. Auf dem Jahreszeitentisch ist die leere Krippe zu sehen, die ersten Goldsterne glitzern und weisen den Hirten, Maria und Josef den Weg.
Jeden Tag wird der Jahreszeitentisch schöner und reichlicher. Er bekommt Blumenschmuck, Edelsteine, Zapfen, Tannengrün…………..um die Kinder bildlich auf das Fest vorzubereiten.
Jedes Kind hat ein Tonschale, auch diese wird Tag für Tag festlicher gestaltet, um am Weihnachtstag der heiligen Familie Herberge zu geben.
Am Vormittag leuchten die Kerzen des Adventkranzes und wir singen nach der Aufräumzeit mit den Kindern stimmungsvolle Lieder. Im Engelskörbchen liegen dann die Gaben zur Gestaltung der kleinen Krippengärtchen in den Tonschalen.
Am Ende des Vormittages spielen wir täglich das kleine Krippenspiel mit den Kindern. Und immer ist die Erwartung groß!
Wer spielt heute die Maria? Bin ich ein Schäfchen? Darf ich als Engel das Jesuskind tragen?
So erleben die Kinder spielerisch die Weihnachtsgeschichte.
Und dann werden noch Plätzchen gebacken, Fenstersterne gefaltet, Kerzen gezogen………..
Eine Zeit voller Staunen, Erwarten und Lauschen.

Nächste Gartenarbeitstage stehen vor der Tür

Liebe Eltern,

am Sonntag, den 27.09.15 findet von 10:00 bis etwa 14:00 Uhr die nächste Gartenzeit statt.

Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir auf die Mitarbeit aller Familien angewiesen sind, damit wir für unsere Kinder den Garten schön gestalten und erhalten.

Wir (die Gartenarbeitsgruppe) brauchen eure Hilfe!

Stellenausschreibung: pädagogische Ergänzungskraft zum 01.08.2015 oder später

Wir suchen zum 01.08.2015 oder später

eine/n liebevolle/n, erfahrene/n und engagierte/n päd. Ergänzungskraft

wöchentliche Arbeitszeit 27 Stunden, für unsere Kindertagesstättengruppe, 3-6 Jahre,
bei einer wöchentlichen Öffnungszeit von 45 Stunden.

Wenn Sie Interesse haben, lebensfrohe Kinder, ein erfahrenes Team und eine engagierte
Elternschaft kennenzulernen, reichen Sie bitte Ihre schriftliche Bewerbung ein.

Waldorfkindergarten Hollerbusch e.V.
An den Hüren 23,
41066 Mönchengladbach
Tel: 02161 601177

Fragen beantwortet Ihnen gerne:
Martina Kuhlmann
(Leitung des Kindergartens)

Download Stellenausschreibung

Gartenarbeitstage 2015

Es ist so weit, die Gartentage stehen an!
Wann: Samstag, den 13.Juni von 11:00 bis ca 14:00 Uhr und Samstag, den 20. Juni von 11:00 bis 14:00 Uhr

Wer: der Garten braucht die Hilfe aller Eltern und Kinder
Wo: Garten des Kindergarten Hollerbusch

Warum: damit unsere Kinder und die Menschen, die sie betreuen, einen lebendigen, gepflegten, von Leben erfüllten Garten zum Spielen, Suchen, Finden, Erleben und sich Freuen haben

Was: es stehen normale Unterhaltsarbeiten des Gartens an (z.B. Unkraut jäten, Formschnitt), aber auch größere Sonderarbeiten wie Dachrinne reinigen, Bäume schneiden, Baumstämme setzen und Beeteinfassungen

Wie: mit ganz viel Liebe, Freude und …. Muskelkraft! Und natürlich mit den üblichen Gartenwerkzeugen. Wer also welches hat, der bringe es mit. Am besten mit einer Markierung versehen, damit es hinterher wieder gut erkannt werden kann.

Hier einige Vorschläge:
– Handschuhe – kleine & große Scheren – Heckenschere – Fugenkratzer – Grünschnittbehälter – Pflanzschaufel

Für alle größeren Geräte (z.B. Kettensäge) werden wir die „üblichen Verdächtigen“ ansprechen.
Catering: für das leibliche Wohl in Form von Essen & Trinken wird gesorgt. Wer zusätzlich einen Kuchen mitbringt – der wird sicher nicht stehen bleiben…
und eine Kanne Kaffee mehr schadet auch nicht.
Wir stellen zwar Wasserflaschen hin. Aber vor allem wenn`s warm wird, sind selbst mitgebrachte Getränke von Vorteil.
und sonst: bitte denkt daran, „eure“ Beete vor dem Gartentag zu pflegen! (für die Mitglieder der Gartengruppe)

Die Michaelifeier

Michaeli am 29. September gehört mit St. Martin und St. Nikolaus zu den drei Festen die bildhaft dazu beitragen, die Kinder auf das Weihnachtsfest vorzubereiten.

Der Erzengel Michael, der den Drachen besiegte, ist mit dieser Tat ein Bild dafür, dass das Bewusstsein wach sein muss, damit das Böse durchschaut und bekämpft werden kann Die Festeszeit des heiligen Michael ist ein Ausruf an den Menschen die nieder ziehenden Kräfte zu erkennen. Seit dem Mittelalter, als sich die Ritterschaft für die Ausbreitung des Christentums stark machte, ist die Legende des St Georg bekannt, der furchtlos in den Kampf gegen den Drachen zog Er besiegt das Untier mit seiner Lanze und erlöst die Königstochter, die geopfert werden soll. Die Tat des Ritters auf Erden entspricht der Tat des Erzengels im Himmel (siehe Johannes Offenbarung, Michaels Kampf gegen den Drachen Dieses Geschehen kann als Bild gelten für den SEELENMUT der nötig ist, um Niedertracht Feigheit Egoismus und Unwahrheit zu überwinden.
Die Kinder leben und verstehen das Michaeligeschehen nicht über Worte und Erklärungen, sondern über die Stimmung, die wir über symbolische Elemente und unser praktisches Tun im Raum und in der Gruppe aufbauen:

  • die Farbe ROT in der Gruppenraumgestaltung symbolisiert den MUT
  • mit Knete gestalten wir aus den mitgebrachten Stöcken den eigenen Drachen
  • im Reigen befreien die Kinder das schöne Königskind
  • die Abschlussgeschichte ist in dieser Zeit die Märchenaufführung von „Knabe und Stierlein“, die von siegreichem Drachenkampf und Befreiung der Königstochter handelt
  • wir sammeln die Erntegaben der Natur, dass sie uns in der kalten Jahreszeit Freude sind (Kastanien Eicheln, Bucheckern, Hagebuttensträuße usw.) sowie Gemüse und Obst aus dem Garten, dass sie uns stärken und nähren (Blumenkohl, Gurken, Möhren, Kartoffeln, Lauch, Kürbis oder ähnliches)

Es wäre schön, wenn jedes Kind eine Erntegabe mit in den Kindergarten bringt, so dass wir am Festestage eine gute Mahlzeit daraus bereiten können. Dabei wäre wichtig, diese Gabe mit dem Kind zu ernten oder zu sammeln.

Ostern

So langsam zieht der Frühling ins Land.
Mit den Kindern bereiten wir uns auf das Osterfest vor, d.h. während der Fastenwochen
wird das Ostergras gesät, werden im Garten die Beete gepflegt, wird geputzt und
aufgeräumt.
Noch ist der Gruppenraum karg gestaltet, noch gibt es keine bunten Blumen, keine
Ostereier, keine Osterdekoration.
Wir leben in der Erwartung.
Kinder verstehen den geistigen Hintergrund des Osterfestes, den Tod und die Auferstehung
noch nicht.
Aber sie erleben dieses in der Natur.
Im Herbst verlieren die Bäume ihre Blätter, schlafen im Winter und erwachen im Frühjahr.
Die Raupe „stirbt“ und verpuppt sich, wird dann als Schmetterling wiedergeboren.
So ist es sehr wichtig mit den Kindern zur Osterzeit die erwachende Natur zu erleben.

Der Herbst

Um den 23. September, wenn die Sonne in das Sternbild der Waage eintritt, ist Tag- und Nachtgleiche. Dann beginnt nach dem Kalender der Herbst. Die Bahn der Sonne neigt sich immer mehr zur Erde. Die Tage werden kürzer als die Nächte.
Die lebendigen Kräfte der Natur ziehen sich zurück und gliedern sich in den Kreislauf des „Stirb und Werde“ ein. Noch vor den grossen Stürmen beginnen die Früchte und das Laub, sich von den Blättern zu lösen.
Das Leben in den Familien wird häuslicher. Die Kinder freuen sich auf die Zeit, in der es wieder nach Bratäpfeln duftet, auf die Bastelnachmittage und auf die Lichterfeste.

Der bunte Herbst zieht durch das Land
in seinem fröhlichen Gewand.
Er hat die Backen voller Wind,
und jeder Drachen steigt geschwind.
Er schüttelt Äpfel in das Gras,
und füllt dem Bauern Scheun´ und Fass.